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Die Schulen

Die Volksschulen Waren ursprünglich kirchliche Einrichtungen, die die Kinder in Religion unterrichten. Sie entwickelten sich nach und nach aber zu elementaren Bildungseinrichtungen. Neben dem Religionsunterricht erhielten die Kinder Unterricht im Lesen, Schreiben und Rechnen.
Bis zum 18. Jahrhundert wurde die Schulaufsicht von kirchlichen Organen wahrgenommen. Zu Beginn des 19.Jahrhunderts erkannte auch der Staat die Wichtigkeit von Schulen und leistete finanzielle Unterstützung, indem er Zuschüsse zu den Lehrergehältern gab.
Die Schulen vor und zu Beginn des 18. Jahrhunderts waren äußerst primitiv. Die Lehrer waren schlecht ausgebildet und übten ihre Tätigkeit als Nebenbeschäftigung aus, welche von den Eltern, die ihre Kinder in die Schule schickten, bezahlt wurde.

Ellering Schule

Marienhiller Gymnasium

Brückenschule

Ellering Schule

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatten die Einwohner der Middelbauerschaft unter Hinweis auf eine genügende Kinderzahl, auf die Überfüllung der Dorfschulklassen sowie auf die gesundheitlichen Folgen der weiten, oft ungangbaren Schulwege zum Ortsteil Groß Reken eine eigene Schule verlangt. Ihre Gesuche Wurden seinerzeit stets abgelehnt. Erst als die königlich preußische Regierung in Münster sich für die Angelegenheit interessierte, kam im Jahre 1910 der Gemeinderatsbeschluß zustande, in Maria Veen eine einklassige Schule mit Lehrerwohnung zu errichten.
  • Volksschule_Maria_Veen
 Volksschule Maria Veen
lm April 1911 wurde der Bau in Angriff genommen und im September desselben Jahres vollendet. Das Grundstück von etwa 2 Morgen Größe hatten die Schulinteressenten für 600 Mark von dem Landwirt Besseling gekauft und der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Die Maria Veener Volksschule wurde am 16. November 1911 als einklassiger Schulverband mit ca. 60 Schülern eröffnet. 
Im November 1932 wurde ein zweites Klassenzimmer bezogen, 1938 ein drittes. 1954 erweiterte die Gemeinde mit dem Bau eines Schulleiter-, eines Lehrer- und Lernmittelzimmers die vorhandenen Räumlichkeiten nochmals.
Im Schuljahr 1969/70 baute die Gemeinde die alte Dienstwohnung zu Nebenräumen für schulische Zwecke aus. Seit 1968 ist die Schule infolge der Schulreform zur Grundschule für die dort ansässigen Kinder der Jahrgänge 1 - 4 umfunktioniert worden. Seit 1969 wird die Volksschule Maria Veen nur noch von Grundschülern aus Maria Veen und Hülsten besucht. 
Am 10. September 1975 galt es, in Maria Veen ein besonderes Fest zu feiern; die fertiggestellte Turnhalle konnte eingeweiht werden. 1977 wurde die Raumnot der Maria Veener Schule provisorisch behoben. Aus einem Geräteraum und dem Schulleiterzimmer wurde ein Klassenzimmer errichtet; das Domizil des Schulleiters fand Aufnahme unterm Dach des Schulhauses.
Bei einem Besuch des Schulrats Husse im November 1979 in der Schule Maria Veen bezeichnete dieser die Schule für einen modernen Lehrbetrieb als völlig unzureichend. Nach Bemühungen des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung, besonders des Bürgermeisters Bruns und des Gemeindedirektors Bollwerk, wurde am 6. Oktober 1979 der alte Teil der Schule für abgängig erklärt, nicht jedoch der 1954 errichtete Neubau. Gleichzeitig stellte der Gemeinderat den Antrag auf Anerkennung des nötigen Raumprogramms. Nach der Anerkennung wurde aus den Plänen, die im Rahmen eines beschränkt ausgeschriebenen Architektenwettbewerbs eingereicht wurden, ein Plan nach langen und schweren Diskussionen ausgewählt. Nun ging es an die Arbeit: im Juli 1981 wurde der Altbau abgerissen. Die Grundschüler erhielten dankenswerterweise im Reha-Zentrum, im „Alten Benedikt“, provisorisch eingerichtete Klassen. Der damalige Direktor Braun des Reha-Zentrums handelte der Gemeinde gegenüber sehr zuvorkommend. Bereits am 5. Mai 1981 fand das Richtfest statt. Zu den Herbstferien desselben Jahres waren der Neubau und die Renovierungsarbeiten am Altbau fertiggestellt, der Einzug konnte beginnen. Am 18. Dezember wurde die Schule, immer noch namenlos, eingeweiht. Ein Gedicht des Lehrers Fraune macht die Schwierigkeit der Namensgebung deutlich.
  • Gedicht_Andreas_Fraune
 Gedicht Andreas Fraune
Bliebe nur noch etwas über die Kosten zu sagen: Neubau: 2,5 Mill. DM, Renovierung; 330.000 DM, Ersteinrichtung 140.000 DM, Geld, das für die Schüler und deren nachfolgende Generation gut angelegt ist. Nachträglich Wurde am Gebäude nichts hinzugefügt, lediglich auf dem Schulhof wurden im Spielbereich Fallschutzplatten und darauf - zur Freude der Schulkinder - eine große Federwippe angebracht. Im Schuljahr 1988 / 89 besuchten 145 Schüler in sieben Klassen die Elleringschule, wie die Schule seitdem heißt.
  • Ellering_Schule
 Ellering Schule
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Marienhiller Gymnasium

  • Schulealt
 
 Schule alt

Die Mariannhiller Missionare übernehmen 1952 das Kloster der Trapisten, um hier eine eigene Schule zu gründen. 
Nach einigen Jahren der Vorbereitung beginnt am 22. April 1958 das Gymnasium mit 15 Schülern den Unterricht, acht davon sind im Internat der Schule. Internat und Schule wachsen rasch. Die Ordensleitung genehmigt, um Personal zu sparen, zunächst nur 4 Klassen, erhöht diese Zahl aber bald auf 6 und später auf neun. Weil ordenseigene Lehrkräfte bald nicht mehr ausreichend "nachgeliefert" werden können, werden "Laien" für diese Aufgabe gewonnen ( Diese "Laien" sind jetzt nicht mehr da !!). Ab dem Schuljahr 1970/1971 werden auch Mädchen aufgenommen. Heute sind die Mädchen sogar in der Überzahl. Von 1958 bis 1994 wird alle paar Jahre erweitert. Immer wieder reichte der Platz nicht aus, dem endgültig "letzten" Bau folgt der "allerletzte: drei neue Schulgebäude, Internat, Aula und zwei Turnhallen. Heute hat die Schule über 900 Schüler. Seit dem ersten Abitur 1972 haben über 1300 junge Leute am Gymnasium Maria Veen ihr Reifezeugnis erhalten.
Kaum eine andere Gemeinde dieser Größe hat ein besseres Schulangebot als Reken.
Aus dem ehemaligen Internat ist inzwischen ein Jugendbildungshaus geworden. Tage religiöser Orientierung, Bildungs- und Besinnungswochenenden verschiedener Art werden zum Teil von eigenen Referenten, zum Teil von Mariannhiller Patres betreut.

 
  • Schuleneu2
Marienhiller Gymnasium
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 Brückenschule

 
  • willkommen
 Brückenschule
 Der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) unterhält in Maria Veen eine Förderschule mit Förderschwerpunkt "köperliche und Motorische Entwikelung" 
Bis zum 31.07.1998 war hier noch die Gemeinde Reken Schulträger. Im Jahr 2000 feierte die Brückenschule ihr 75-jähriges Bestehen. Am Benediktushof ist ein Berufsbildungswerk mit Ausbildungstätten, Berufsschule und Internat für junge Menschen mit Körper- und Lehrnschwäche oder mit psychischen Behinderungen angesiedelt. Zur Wahl stehen insgesamt 40 verschiedene staatlich anerkannte Berufe in unterschiedlichen Bereichen. Insgesamt 169 Förderschüler aus dem Kreis Borken, den Städten Coesfeld und Dülmen sowie der Gemeinde Rosendahl besuchen die Brückenschule in Maria Veen.
  • Brueckenschule
 Brückenschule
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