Volksschule Hülsten

 

Vor dem Jahre 1820 erhielten die Hülstener Kinder ihren Schulunterricht in der Wohnung des Zellers Jeusfeld erteilt. Das Jahr 1820 gilt als das Baujahr des ersten Schulgebäudes. In dem 40 qm großen Schulraum wurde allerdings nur in den Wintermonaten unterrichtet.
Am Fuße des Schulbergs wurde im Jahre 1854 wegen der wachsenden Schülerzahl (mittlerweile 60 bis 70 Kinder) ein neues einklassiges Schulgebäude errichtet. Der Neubau einer zweiklassigen Schule, ebenfalls am Fuße des Schulbergs, wurde im Jahr 1910 in Angriff“ genommen, da die Schülerzahl auf über 100 gestiegen war.

Die Wirren des zweiten Weltkrieges brachten es mit sich, dass im September 1944 die Schule geschlossen werden musste, weil Schanzarbeiter die Schule belegt hatten. Durch den Zustrom der Flüchtlinge stieg im Oktober 1945 die Schülerzahl auf 189 an. 
 1951 wurde mit dem Bau eines neuen, modernen, vierklassigen Gebäudes begonnen, da das bisherige Gebäude zu klein und wegen der direkten Lage an der Hülstener Durchgangsstraße für die Schulkinder zu gefährlich geworden war Am 17. November 1953 weihte die Gemeinde den neuen Schultrakt unter Beisein des Regierungspräsiden- ten Hackethal ein. Im Schuljahr 1967 - 68 war die Hülstener Schule nur noch zweiklassig, der 7. bis 9. Jahrgang wurde zur Elisabethschule im Ortsteil Reken Bahnhof verlegt. Die Neuordnung des Schulwesens löste am 1. August 1968 die Volksschule Hülsten auf. Der 1. bis 4. Jahrgang wurde der Grundschule Maria Veen zugewiesen, der 5. bis 9. Jahrgang musste zunächst den Schulweg zur Hauptschule Bahnhof Reken, später zur Overbergschule im Ortsteil Groß Reken antreten.

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