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Aufbau der Landschaft

Weit in das 'Mittelgebirgsland hinein sendet das Norddeutsche Tiefland einen mächtigen Ausläufer, die Münsterländer Bucht. Diese gliedert sich in weitere Teillandschaften: das Ostmünsterland, das Kernmünsterland und das West- münsterland. Innerhalb des Westmünsterlandes liegt die Gemeinde Reken.

Überraschend ist im südlichen Bereich des Westmünsterlandes der starke Wechsel von Hügelland, Talungen und Ebenheiten.
Die Schichten der Rekener Kuppen fallen durchweg nach Nordosten, dem Kreidemuldentiefsten, ein. Der Steilhang der Kuppen zeigt nach Südwesten. Nach Müller-Wille handelt es sich bei dieser Form um einen kleinen Schichtrücken, der im Zusammenhang mit den Hügelgruppen der Haard, der Borkenberge, der Hohen Mark und den Bergkuppen bei Nordick, Borken und Nordvelen steht. Die höchste Erhebung in der Gemeinde ist der Melchenberg mit 133,4 m Höhe. Der tiefste Punkt liegt im „Röten Venn“ an der östlichen Spitze der Gemeinde. Er wird mit 54 m über NN gemessen. Zahlreiche Senken durchziehen die Landschaft. Die Ausmaße dieser Senken sind unterschiedlich. Ihre Länge erstreckt sich über einige Kilometer, während die größte Breite etwa 500 m beträgt. Sie verlaufen bis auf eine nördlich des Melchenberges in etwa parallel zueinander in nordsüdlicher Richtung. Die Bodenverhältnisse des Oberbodens wechseln von reinem Sand bis zu reinem Lehm. Er ist reich an glazialen Relikten wie Graniten, Quarziten, Feuersteinen und Glimmerschiefer.

  • Nasser Nierderungenstreifen
Eine breite vernäßte Zone führt von den Borkenbergen östlich von Haltern durch die Merfelder Niederung nördlich im Gemeindegebiet vorbei bis nach Velen im Nordwesten. Es handelt sich um die Gebiete des „Röten“, „Weißen“ und des „Schwarzen Venns“. Während das „Schwarze Venn“ durch die Verlandung eines Sees ent- standen ist, handelt es sich bei dem „Weißen Venn“ um ein Versumpfungs- gebiet. Die ausgedehnten Vennflächen werden seit dem Jahre 1888 nach und nach kultiviert und einer Bebauung sowie der landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt. Der Grundwasserspiegel liegt außerhalb des Ortskernes Reken-Dorf in durchschnittlich 8 bis 25 m Tiefe. Nur in den Moor-V und Bruchgebieten, in den nassen Talungen liegt der Wasserstand bei einem Meter und höher. Kleinere Bäche wie der Heubach, der Boombach und der Kusenbach nehmen das Oberflächenwasser auf und transportieren es zur Lippe, in deren Einzugsbereich auch das gesamte Rekener Gebiet liegt. Besonders typisch für diese Landschaft ist die Abwechslung zwischen Äckern, Wiesen und Weiden, Waldstreifen, Windschutzhecken und Wald, in denen in Streulage die Bauernhöfe liegen. Diese wiederum sind auch von zumeist sehr alten Baumbeständen umgeben, so dass das Gesamtbild einer offenen Park- landschaft gleicht.
  • Einzelhof umgeben von Eichen

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